Tipps

Ernährungsprotokoll

Halten Sie sich fest, welche Nahrungsmittel Ihnen welche Beschwerden machen.
Dies ist vorallem in der Testphase ratsam, um herauszufinden, wo Ihre individuelle
Fruchtzuckergrenze liegt.

Traubenzucker

Zum Süßen fruchtzuckerreicher Obstsorten eignet sich vorallem Traubenzucker, der sie
dadurch auch verträglicher macht. Bei einer schweren Form der Fruchtzuckerunverträglichkeit
kann Zucker überhaupt durch Traubenzucker ersetzt werden.

Diabetikerprodukte/Diätprodukte

Bei Diabetiker- und Diätprodukten wird häufig Zucker durch
Sorbit und Fruchtzucker ersetzt. Hier ist deshalb grundsätzlich Vorsicht angesagt!
Dasselbe gilt für „zuckerfreie“ Kaugummis und Zuckerln.

Ab und zu sündigen wird in der Regel besser toleriert als ein tägliches Zuviel.

Frische der Gerichte

Immer auf die Frische der Nahrungsmittel achten.
Vorsicht ist auch bei aufgewärmten Speisen geboten!
Die Frische der Lebensmittel ist ausschlaggebend für die
Verträglichkeit. Verwenden Sie deshalb kein eingelegtes Gemüse
oder geräucherte Fisch- und Fleischwaren.

Würzen

Verwenden Sie keine fertigen Gewürzmischungen, bereiten
Sie Ihre Speisen immer mit reinen und frischen Gewürzen und
Kräutern zu.

Schonende Zubereitungsarten

wie Kochen oder idealerweise Dünsten sind anderen
Zubereitungsarten (z.B. Herausbacken, Panieren)
vorzuziehen.

Zwiebeln

Bei schlechter Verträglichkeit von Zwiebeln können an ihrer
Stelle Schalotten verwendet werden. Sie sind in kleinen
Mengen meist besser verträglich.

Glukose

Lebensmittel mit einem ausgewogenen Fruktose-/Glukosegehalt oder
einem Übergewicht an Glukose werden deutlich besser vertragen.

Trinken

Sie mindestens 2-3 Liter Wasser, Mineralwasser oder Tee pro Tag

Wein

In den Rezepten wird manchmal zum Abschmecken Wein verwendet.
Um diese Gerichte auch bei einer extremen Form der Fruktosemalabsorption
verträglich zu machen, lassen Sie einfach den Wein weg oder ersetzen ihn durch
Wasser.

Kohlensäure

Der Genuss von Kohlensäure in größeren Mengen kann zu Blähungen, Sodbrennen
und Aufstoßen führen.

Kleinere Mahlzeiten

Es empfiehlt sich, öfters kleine Mengen an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen.

Abends leichte Mahlzeiten

Gegen Abend wird der Dickdarm träge und die Verdauung dadurch erschwert. Es
empfiehlt sich deshalb, abends leichtere Mahlzeiten zu sich zu nehmen oder die
Abendmahlzeiten ganz auszulassen.

Zeit

Nehmen Sie sich Zeit für jede Mahlzeit und kauen Sie gut.
Dadurch werden Speisen leichter verdaut und weniger Beschwerden verursacht.

Zink- und Folsäuremangel

treten oft auf und sollten durch entsprechende Medikamente
ausgeglichen werden

Medikamentenunverträglichkeit

kann durch die Beigabe eines Antihistaminikums neutralisiert bzw.
verbessert werden.

Kohlehydrate

niemals mit Fett oder fetten Saucen ansaugen lassen – diese werden dadurch
unverträglich!

Zuckersaustauschstoffe

wie etwa Mannit/E421, Isomalt/E953, Xylit/E967 können die
Fruchtzuckerresorption blockieren.

Bei Ausdauertraining

wird man die Erfahrung machen, dass man mit der Diät wesentlich großzügiger sein kann
als ohne regelmäßigem Bewegungsprogramm.

Wenn nach längerer

fruchtzuckerfreier Diät keine Besserung erkennbar ist so sprechen sie mit ihrem
Arzt über die Möglichkeit anderer Lebensmittelunverträglichkeiten wie etwa
Lactose- oder Histaminunverträglichkeit.