Therapie

Wichtige Ratschläge zur Therapie

 

„Gut gekaut ist halb verdaut“

Lassen sie sich beim Essen Zeit und speicheln sie die
Nahrung richtig gut ein. Wie lange die Nahrung im Magen liegt,
hängt auch davon ab, wie gut die Nahrung bereits im Mund zerkleinert wurde. Auch
die Art der Speisen spielt dabei eine Rolle.

Trinken Sie…

… möglichst viel – Vor allem reines Leitungswasser oder Kräutertees eignen sich besonders gut. In der Phase 1 müssen die abgestorbenen Darmbakterien möglichst rasch ausgeschwemmt werden.

Essen Sie ab …

… 22.00 Uhr am besten überhaupt nichts mehr. Trinken Sie bis ca. 2 Stunden vor dem Schlafengehen noch eine Kanne Fenchel, Anis oder Kümmeltee o. a. m.

Besonders …

… positiv auf entzündliche Zustände in Dünn- und Dickdarm wirkt, wenn man eine Tasse eines über Nacht kalt angesetzten Kalmuswurzeltee trinkt. Jeweils 2-3 Schlucke lauwarm getrunken vor und nach jeder Mahlzeit.

Gehen Sie mindestens…

… einmal täglich, aber auf jeden Fall regelmäßig eine ½ bis 1 Stunde spazieren. Körperliche Überanstrengung hemmt die Stoffwechselprozesse wieder und ist somit kontraproduktiv.

 

Weitere wirksame Tees…

… zur Anregung von Magen und Darm sind Tausendgüldenkraut, Wermutkraut, Scharfgarbe, Engelwurz, Blutwurz und Eichenrindentee.

Nehmen Sie die Diätempfehlungen…

… nach der ersten, strengen Phase nicht zu ernst und machen Sie immer wieder mal kleine „Diätfehler“ damit der Darm nicht zu sehr entwöhnt wird und der GLUT-5 Transporter angeregt wird.

Bei Verstopfungen…

… sollten auf keinen Fall regelmäßig Abführmittel eingenommen werden. Der Darm gewöhnt sich sehr schnell daran, und Sie müssen zu immer höheren Dosierungen greifen. Durch Abführmittel gehen auch wichtige Mineralstoffe verloren und die Darmflora wird durch sie schwer geschädigt.

Trinken Sie…

… bei hartem Stuhl in der Früh gleich nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Wasser und jeweils 30 Minuten nach den Mahlzeiten ein Glas heisses od. warmes Wasser.

Fettige Stühle oder Blähungen…

… zeigen, dass Sie noch immer Diätfehler in ihren Essgewohnheiten befinden oder das Sie noch andere, bisher nicht bekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben.

Zuviel Alkoholzufuhr…

…ist  nicht gut und schädigt langfristig die Magen- und Darmschleimhaut. Alkohol in kleine Mengen kann jedoch die Produktion von Verdauungssäften anregen. Hier habe ich mit etwa 1/8 L Rotwein zur Hauptmahlzeit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Der Wein muss jedoch trocken ausgebaut sein, also wenig Restsüße enthalten. Der Großteil einer Restsüße besteht aus Fruktose.

Wenn sich ihre Beschwerden…

… wieder verschlechtern sollten, legen Sie immer wieder einigen Fastentage ein. Einleiten können Sie diese mit einem Einlauf – Darmreinigung. Viel Trinken!

Meiden Sie…

… in Zeiten größerer Beschwerden vor allem auch alle Süßigkeiten.

Bei nahezu allen Personen mit einer FM…

… besteht auch eine Unverträglichkeit von „Sorbit“! Achten Sie bei der Nahrungsaufnahme auf sorbithältige Produkte wie auch auf Produkte die als „zuckerfrei“ deklariert werden. Hier werden oft Zuckeraustauschstoffe verwendet. (Sorbit(ol), Xylit, Mannit(ol)….)

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